1. König-Ludwig-Lauf des SV Weiherhof am Alten Kanal Nürnberg am 17.10.2020

"Elke, was ist mit dir? Bist du dabei?" Die Läufer-Akquise für den 1. König-Ludwig-Lauf am Alten Kanal war in vollem Gange und innerhalb einer Minute fand ich mich auf der Teilnehmerliste wieder. "Halbmarathon?" Klar, da befand ich mich ja in guter Gesellschaft. "Zielzeit?" Ach du meine Güte, ich sollte im August eine Prognose für den Herbst wagen. Georg ging mit großen Schritten voran und legte für sich 1:45 h fest, Candy zog gleich und da wollte ich doch nicht zurückstehen und gab großmäulig ebenfalls 1:45 h an. War ja noch Zeit zum Trainieren. Rund sieben Wochen vor dem 17. Oktober gingen wir die Sache tatsächlich mit einem von Gerhard erstellten Trainingsplan an und setzten diszipliniert und ambitioniert unsere Häkchen hinter die geforderten langen Läufe und Tempoeinheiten.

Dermaßen motiviert in die Vorbereitung gestartet, betrieb ich zwei Wochen vor dem Event Extrem-Tapering und verzichtete auf lange oder schnelle Läufe. Das musste jetzt einfach reichen, ich war schon wieder platt.

Derweil gingen die Organisationsarbeiten in die heiße Phase. Heidi ließ den Lauf von hochoffizieller Seite genehmigen und wir wurden mit den wichtigsten Informationen zu Startzeiten, Corona-Auflagen und - ganz wichtig - zum Spanferkelessen gebrieft.

Das Organisationsteam um Anke, Holger, Heidi und Pia hatte ganze  Arbeit geleistet, um uns in diesem wettkampfarmen Anti-Spaß-Jahr wenigstens ein gemeinsames Sportevent ermöglichen zu können. Schließlich haben wir heuer ja auch 20-jähriges Lauftreff-Jubiläum.

An dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön für eure Mühen!!

Ohne Helfer lässt sich so ein Lauf aber nicht durchziehen. Deswegen wurden fleißige Freiwillige rekrutiert, die sich bereitwillig den Samstagvormittag um die Ohren schlugen, um uns das Wasser zu reichen, Fotos zu machen oder die Zeit zu messen. Peter, Armin und Louis positionierten sich im Start-/Zielbereich zur Zeitnahme, Markus und Karin Link standen an der 10-km-Lauf/NW-Wendemarke und verpflegten uns vorbildlich und Heinz K. hielt mit York an der HM-Wendemarke die Wasserflaschen bereit. Vielen Dank für eure Mithilfe!!

Der große Tag kam und mit einem Blick auf die Wetterprognose wurden die Startzeiten noch einmal nach hinten verschoben, damit wir zwischen Zieleinlauf und Spanferkelessen nicht zu lange in der Kälte ausharren mussten.

Um kurz vor 11 Uhr hüpften wir Halmarathonis uns im Startbereich warm, bevor uns Armin zur vollen Stunde auf die Strecke schickte. Okay, ich bin eine Sekunde zu früh gestartet, die dürft ihr mir gern auf meine Zielzeit draufpacken. Unser Läuferfeld von sieben Startern (Heidi und Pia waren schon vorher losgelaufen, um als Mitglieder des Orga-Teams die anderen Teilnehmer in Empfang nehmen zu können) zog sich von Kilometer zu Kilometer etwas auseinander. Ich hatte Candy als Laufpartner und somit das Glück, nicht ganz allein und ohne Ansprache unterwegs sein zu müssen. Kim meisterte die Strecke größtenteils allein und der Rest lief auf Sicht zu den anderen, mal mehr, mal weniger eng zusammen. Zumindest bot sich uns dieses Bild, als wir nach der Wendemarke von der anderen Kanalseite aus einen Überblick erhaschten. Candy und ich konnten unser Tempo relativ gut halten, der berfürchtete Einbruch blieb aus.

Die anderen Startgruppen waren mittlerweile alle unterwegs, was ein Blick auf die Uhr verriet. Um 11.15 Uhr war die "Igel"-Gruppe der Nordic Walker gestartet, um 11.45 Uhr die "Hasen". Noch einmal 15 Minuten später rannten die 10-km-Läufer los, sodass wir nach dem Passieren der 16-km-Marke und der Wendestelle für alle 10er einen Walker oder Läufer nach dem anderen übers Wasser hinweg grüßen konnten. Die NW-"Igel"-Gruppe tauchte letzten Endes ein paar Kilometer vor dem Ziel vor uns auf und gab uns die nötige Energie für die finale Tempoverschärfung mit. Bei Candy wäre jetzt wohl noch was gegangen, aber ich wollte noch nicht so richtig durchstarten. Die letzten Kilometer können sich ziehen! Wir blieben zusammen und als die Uhr die letzten tausend Meter ankündigte, ging halt doch noch was. Mit einem Kilometerschnitt von 4:26 näherten wir uns dem Empfangskomitee und liefen unter dem Beifall der Lauftrefffreunde über die Ziellinie, geradewegs in den Verpflegungsbereich. Noch nach Luft schnappend wurden wir mit der ersten König-Ludwig-Lauf-2020-by-SV Weiherhof-Medaille behängt und freuten uns im Anschluss mit jedem Neuankömmling über die tollen Leistungen.

Umgezogen und warm eingepackt ging es dann zum gemütlichen Teil über. Es folgte die Siegerehrung der drei Konkurrenzen und natürlich bedankte sich Gerhard in unser aller Namen noch einmal bei den Organisatoren. Alle Teilnehmer erhielten ein Finisher-Bier und auch die Helfer wurden nicht vergessen. Um gebührend anstoßen zu können, hatte Heike nachträglich noch anlässlich ihres diesjährigen Geburtstages einen Karton Sekt spendiert. Auch dir, liebe Heike, vielen Dank!

Mittlerweile hatten die verbrannten Kalorien ein ausreichendes Energieloch geschaffen, das mit dem ausgesprochen leckeren Spanferkel wieder gefüllt werden konnte.

Mit der Zufriedenheit über die unterbotene Zielzeit, vielen schönen Eindrücken und der Freude über ein gelungenes, wirklich schönes Gemeinschaftsevent machte ich mich auf den Heimweg.

Ich denke, ich bin nicht allein mit der Meinung, dass der König-Ludwig-Lauf nach einer Weiderholung schreit.

Eure Fehlstarterin Elke

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1. Zirndorfer Spendenlauf am 15.02.2020

Foto: Spendenlauf Zirndorf

Fotos: privat

Bei wunderschönem Laufwetter und mit viel guter Laune feierte der 1. Zirndorfer Spendenlauf zugunsten der "Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. Nürnberg" Premiere. Eine überwältigende Anzahl von über 700 Teilnehmern machte sich auf die verschiedenen Strecken, bei denen für jeden etwas dabei war. Maximal drei Runden von je gut 3 Kilometern warteten auf die Hauptläufer. Unsere Walker waren mit zwei Runden dabei und wer sich am Jedermannslauf beteiligte, absolvierte ebenfalls zwei Runden.

Nachdem zunächst die Kinder zu ihrem Startrecht gekommen waren, schickten wir unsere "Jedermänner" Peter und Julie sowie unsere Walker Christiane, Renate, Ingrid, Roland und Armin auf die Reise. Wie man den Bildern unschwer entnehmen kann, hatten sie alle ihren Spaß. Euch allen herzlichen Glückwunsch!

Erst über eine Stunde später stellten wir Hauptläufer uns zunächst dem im wahrsten Sinne des Wortes größten Fotografen, den der SV Weiherhof zu bieten hat (danke, Jörg :-) und dann der Strecke. Ganz ohne Zeitmessung spulten wir eine Runde nach der anderen herunter. Locker laufen, das war der Plan (gewesen). Aber wie heißt es so schön, Pläne sind dazu da, über den Haufen geschmissen zu werden. Und so hob ich mir die Entspannung wieder mal bis zum Ziel auf. Ich glaube, das mit dem ruhigen Laufen lerne ich nicht mehr. Kim, Ruth, Gerhard, Holger, Joachim, Sigi und Heike hatten den Bogen wesentlich besser raus und kamen gut gelaunt mit tollen Zeiten kurz darauf durch den Zielbogen. Herzlichen Glückwunsch auch euch!

Wir alle sind stolz darauf, beim 1. Zirndorfer Spendenlauf dabei gewesen zu sein. Die Veranstaltung hat einen festen Platz im Laufkalender verdient und wird voraussichtlich nächstes Jahr ihre zweite Auflage erleben.

Ich denke, ich spreche im Namen aller Weiherhöfer Starter, wenn ich sage, wir kommen gerne wieder - vielleicht auch mal in größerer Besetzung?!

Elke

Und so hat Roland den Lauf für uns zusammengefasst:

Der 15. Februar, der Tag der Kinderkrebshilfe, ein jährlich wiederkehrendes Datum.

Auch für die Zirndorfer war dieser Tag im Jahr 2020 ein besonderes Datum:

Durchführung des 1. Benefizlaufs, zugunsten der Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. Nürnberg.

Etwa 725 Läuferinnen und Läufer hatten sich zusammengefunden, eine erstaunlich große Zahl für diese Erstveranstaltung in Zirndorf. Laufstrecken über 400 (800) m, 3,3 km, 6,6 km oder 10 km waren zu bewältigen. Etwa 80 % der Teilnehmer waren Läufer, circa 20 % Walker und Nordic Walker.

Vom Lauftreff des SV Weiherhof waren 9 Läufer und 5 Nordic Walker am Start.

Die Läufer über die 6,6-km oder 10-km-Distanz waren Peter und Julie, Elke, Gerhard, Heike, Holger, Joachim, Kim, Peter, Ruth und Sigi.

Und folgende Nordic Walker waren am Start, um die 6,6-km-Distanz zu laufen:

Armin, Christiane, Ingrid L., Renate und Roland.

Unsere fleißige und engagierte Elke eroberte sich im Rahmen des 10-km-Laufs den 2. Platz bei den Damen!

Die Fünfergruppe der Walker behauptete sich gut im Mittelfeld der Teilnehmer. Eine exakte Zeitmessung gab es nicht. Aus der Digitaluhr am Start- und Zielpunkt konnten wir Laufzeiten von 61-64 Minuten ermitteln. Für einen Lauf nach der Winterphase ein akzeptables Ergebnis.

Beurteilung von Laufstrecke und Organisation:

Eine ebene 3,3-km-Strecke vom Zirndorfer Stadtpark aus nach Westen, entlang der Bibert bis zur Paul-Metz-Halle. Dort über eine Wendeschleife vorbei an Sigis Garten zurück, am Schwimmbad vorbei, zum Startpunkt. Für die 6,6-km-Distanz musste die 3,3-km-Strecke zweimal, für die 10-km-Distanz dreimal durchlaufen werden.

Insgesamt: Keine besondere Herausforderung!

Die Veranstalter und Hilfskräfte verdienen für die Organisation und die Logistik eine lobende Anerkennung, zumal es in Zirndorf die erste Veranstaltung dieser Art war.

Roland

Johannesbad Thermen-Marathon Bad Füssing am 02.02.2020

Fotos: privat

Ende Januar habe ich mich ganz spontan entschieden, einen 10-km-Lauf in Bad Füssing zu laufen. Es war meine erste Teilnahme auf einem Lauf nach fast zwei Jahren und ich habe noch am Samstag überlegt, ob ich wirklich laufen soll. 

Aber wegen meiner Entscheidung, dieses Jahr wieder mehr zu laufen, an einem 10-km-Wettkampf und HM teilzunehmen, bin ich am Sonntag doch gelaufen. 

 

Ich als ein 10-km-Läufer bin unter blauem Himmel gestartet, aber im Ziel bin ich in den Regen gekommen. 

Das Wetter war sehr warm, 13 Grad und ich mit meinem Langarm-Shirt und einer Mütze fühlte mich nach einigen Kilometern zu warm angezogen. Ein Winterlauf hat sich in einen Saunalauf verwandelt. Leider wurde dadurch kein Fett bei mir geschmolzen... :)))

Ich habe den Lauf irgendwie überlebt und war am Ende der Strecke ganz überrascht, dass ich das unter einer Stunde geschafft habe.

Die Zeit war sogar 58:57 und das war Platz 11 von 34 Frauen in der AK W55.

Die Zeit hat sich eigentlich nicht geändert seit dem letzten Lauf vor einigen Jahren und ich habe sehr wenig trainiert.

 

Das Beste von allem waren wieder die heißen Pools, auch wenn ich sie nur für zwei Stunden genießen konnte, weil ich nach Prag fahren musste.

 

Am 28. März soll ich einen Halbmarathon in Prag laufen. Ich bin unter der karitativen Organisation "Licht für die Welt" angemeldet.

Drei Stunden ist das Limit...also hoffentlich schaffe ich es noch, bevor eine Kehrmaschine kommt... :)))

 

Liebe Grüße an alle!

Radka

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