TKN Silvesterlauf Nürnberg am 31.12.2019

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Fotos: privat

Für viele Sportler setzt der Nürnberger Silvesterlauf seit Jahren einen beliebten Schlusspunkt im persönlichen Laufkalender. 2019 wollten auch neun Weiherhöfer Läufer das Jahr bewegt ausklingen lassen und so trugen Anke, Candy, Dirk, Gerhard, Heidi, Jürgen, Kim, Ruth und Sandra ihren Teil zur Masse von über 1.000 Teilnehmern bei, die sich um 13 Uhr auf den Rundkurs des 10-km-Hauptlaufes machten. Das Wetter spielte mit. Zwar fehlte die Sonne, aber die Temperaturen waren erträglich und es blieb trocken. Für uns Zuschauer und Unterstützer an der Strecke war bestens gesorgt und während der ein oder andere unserer Athleten einen Verpflegungsstand nach Durchlaufen der ersten 5-km-Runde vermisste, bereiteten wir uns bei warmen und kalten Getränken, Bratwurstsemmeln und Kuchen mental auf den Empfang nach dem Zieleinlauf vor.

Als unser Erster überquerte Jürgen die Ziellinie, den auch eine gebrochene Zehe nicht von einer Top-Zeit abhalten konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Die Zeiten der anderen Weiherhöfer - einzusehen in der Ergebnistabelle - müssen den Vergleich aber nicht scheuen. Mit Kim und Ruth schafften sogar gleich zwei unserer Läuferinnen einen zweiten Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse. Euch beiden, aber natürlich auch dem ganzen Team ebenfalls herzlichen Glückwunsch!

Auf ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Sportjahr 2020!

Elke

25. Bibertlauf Großhabersdorf am 03.11.2019

Fotos: Jörg Behrendt

Wer sich jemals im November beim Bibertlauf Klassik oder Spezial den berüchtigten Berg hinaufgekämpft hat, weiß, was auf ihn zukommt. Jürgen wusste es (noch) nicht. Daher meldete er frohgemut, natürlich die Spezialstrecke, also knapp 13 km und zwei mal Berg. Wir anderen hatten unsere Erfahrungen bereits in den Vorjahren gemacht und verzichteten auf einen Start. Eigentlich schade, denn abgesehen von der etwas anspruchsvollen Strecke ist der Bibertlauf ein familiäres Ereignis, noch dazu vor der Haustür, mit leckerer Zielverpflegung und schönen Preisen für Gesamtplatzierte und Altersklassensieger.

Wie den Jahren davor machte ich mich aber als Zuschauer auf den Weg, um Jürgen bei seinem Zieleinlauf moralisch zu unterstützen. Das Wetter passte sich dem Monat an und zeigte sich von seiner schmuddeligen Seite. Auf dem Radweg und somit dem letzten Streckenabschnitt ging ich Jürgen entgegen und musste nicht lange auf die ersten Läufer warten. Auf Jürgen auch nicht. Er hatte ein tolles Rennen gemacht und kam noch deutlich unter einer Stunde ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch, Jürgen, eine starke Leistung, ich weiß, wovon ich spreche. Und du weißt jetzt auch, was wir meinen, wenn wir über den Sch...berg beim Bibertlauf reden.

Immer wieder gern an, statt auf der Strecke - Elke

14. Erntedanklauf Roßtal am 06.10.2019

Fotos: privat

Zugegeben, wir waren schon mal mehr. Mit einem Minimal-Aufgebot an Läufern, bestehend aus Vicky und Steffen, dafür aber mit ganzen drei Fans, nämlich Sigi, Jürgen und mir, ging unser Lauftreff am Erntedanksonntag 2019 in Roßtal an den Start. Die 8,5-km-Strecke sollte reichen, was uns Zuschauern bei den herbstlichen Temperaturen entgegenkam. Nach nicht einmal 40 Minuten bog Vicky auf die Zielgerade am Gelände Freizeit und Erholung, kurz darauf überquerte auch Steffen die Finishline. Zur Belohnung ließen wir uns das wie immer leckere Essen schmecken und überbrückten so die Zeit bis zur Siegerehrung, bei welcher wir Vickys 2. Platz in der Damenkonkurrenz feierten. Vicky und Steffen, ihr habt die Vereinsfahne hochgehalten. Herzlichen Glückwunsch!

Vielleicht bin ich nächstes Jahr auch mal wieder aktiv dabei.

Elke

25. SportScheck Run Nürnberg am 03.10.2019

Foto: SportScheck

Foto: privat

Seit 1995 findet mit schöner Regelmäßigkeit der SportScheck Stadtlauf in Nürnberg statt. In der Noris geht traditionell diese große Veranstaltung der Laufserie am Tag der Deutschen Einheit über die Bühne, was dem Event meist einen sehr guten Zuspruch beschert. Auch dieses Jahr standen mit Vicky und Jürgen O. zwei Weiherhöfer Athleten im Startblock am Opernhaus, um sich auf die 10-km-Runde über den Marientorgraben und das Prinzregentenufer bis hin zum Wöhrder See und über die Altstadt zurück zum Ziel am Richard-Wagner-Platz zu begeben. Nach weniger als 45 Minuten überquerten sie bereits die Ziellinie, freuten sich über ihre starke Leistung und warteten gespannt auf die nachfolgenden Läufer. Denn einer fehlte jetzt noch.

Da so ein Feiertag nämlich sinnvoll genutzt werden wollte und es kaum etwas Sinnvolleres gibt, als zu laufen - hatte sich auch Vickys Jürgen (L.) in die Laufschuhe geschmissen und stellte mit einer tollen Zeit von 53:52 Minuten seine Fitness unter Beweis.

Herzlichen Glückwunsch euch dreien!

Elke

46. Berlin-Marathon am 29.09.2019

Fotos: privat

Alles lief besser als befürchtet . . .

Berlin, wir kommen . . .

Dass wir nach Berlin fahren werden, war klar. Ein Fragezeichen stand bei Gerhard lange vor dem Start des Marathons. Je näher der Termin rückte, desto wahrscheinlicher wurde seine Teilnahme.

Aber ob knapp sechs Wochen Training ausreichen würden, die 42,195 km zu schaffen?

Der Sonntag war, zumindest am Morgen, optimal für den Lauf. Na ja, zumindest 5 km ohne Regen.

Für mich als Zuschauerin und Betreuerin nicht so optimal. An der Strecke stehen bin ich ja gewohnt, aber so viel Wasser von oben!!!

Scheinbar sind die Berliner hart im Nehmen, das schlechte Wetter tat der Stimmung an der Strecke keinen Abbruch.

Der erste Stopp bei km 7. Auf Candy musste ich nicht lange warten. Kein Wunder, denn er startete fast 30 Minuten früher und lief etwas schneller. Dank Tracking weiß der Zuschauer, wo sich seine Favoriten gerade befinden. Gerhard kam auch zur angepeilten Zeit vorbei. Jetzt ab zu km 20.

Ich musste die U-Bahn wegen technischer Probleme wechseln und so verpasste ich Candy um drei Minuten. Die Zeit, bis Gerhard kam, verbrachte ich bei einer Tasse Kakao. Herrlich, dieses Getränk.

In guter Verfassung passierte Gerhard die 20-km-Marke. Schnell die Flaschen ausgetauscht und Gels übergeben, dann war er auch schon wieder weg.

Jetzt hatte ich viel Zeit. Der nächste Treffpunkt war km 37. Hier war leider kein Platz  zum Unterstellen. Ich stand sprichwörtlich im Regen. Zwischendurch hatte ich mit Dirk telefonischen Kontakt. Das war sehr hilfreich, fiel doch das Tracking zwischendurch aus. Hoppla, Candy kam schneller als erwartet (Nettozeit 3:47:55). Schnell anfeuern und dann auf Gerhard warten und dabei die anderen Läufer anfeuern.

Ganz locker, nicht wie sonst bei km 37 kam Gerhard an. Alles gut. Keine Schmerzen!

Nach 4:26:33 war Gerhard im Ziel. Gefinisht mit minimalem Training. Top Leistung. Ging aber auch nur, weil die Grundlagen vorhanden sind.

Und nächstes Jahr sehen wir uns wieder in Berlin!

Immer an der Strecke - Renate

9. Nifco Seenland(halb)marathon am 22.09.2019

Foto: sportograf.com

Fotos: privat

Nie, also wirklich niemals wollte ich als aktiver Teilnehmer beim Seenlandmarathon dabei sein. Als Zuschauer mit einem Fanplakat die eigenen Leute anfeuern und ein bisschen um den See spazieren, ja, das hatte ich schon ein paar Mal gemacht. Aber als Wettkampf übte der Lauf wirklich gar keine Faszination auf mich aus. Und da ich nach dem HM in Füssen froh war, entspannt trainieren zu können, ohne Wettkampfvorbereitung, erklärte ich im September wie jedes Jahr: "Brombachsee? Ohne mich!"

Steffen, Jürgen und Joachim hingegen meldeten voller Vorfreude und trainierten fleißig - Joachim ein bisschen zu eifrig. Nach einem Trainingssturz war für ihn an einen Start nicht mehr zu denken. Und da kam ich ins Spiel. Nicht mal eine Woche vor dem großen Tag überredete mich der Pechvogel, beim Seenlandmarathon seine Startnummer nebst Namen zu tragen. Und so stand ich am 22. September unmotiviert bis in die Haarspitzen zusammen mit Steffen, Jürgen und Vicky (sie hatte die Teilnahme auch geschenkt bekommen) in einem Pulk von Läufern und machte mich auf die 21-km-Strecke rund um den schönen Brombachsee. Eigentlich war nur Steffen irgendwie motiviert. Vicky hatte in etwa so viel Lust wie ich und Jürgen hatte auf dem Weg nach Pleinfeld sogar noch mit der Eisdiele als Alternative geliebäugelt.

Zu spät, wir waren unterwegs. Vicky und ich liefen wie immer gemeinsam, darin hatten wir bereits einige Übung. Wir zogen und motivierten uns den Anstieg zum Uferweg hinauf, freuten uns, als die Hälfte vorüber war, winkten den Fotografen und tauschten unsere Erfahrungen auch mal mit dem ein oder anderen Mitstreiter aus. So ging die Zeit dann doch vorüber und endlich konnten wir den letzten Hügel hinaufschnaufen. Auf seinem Gipfel erwachte Vicky zu neuem Leben. Mit einem geübten Blick auf die Uhr hatte sie messerscharf kombiniert, dass wir unter 1:40:00 bleiben könnten. Vorausgesetzt wir beeilten uns. Und das taten wir. Über einen Kilometer hatten wir noch vor uns, aber der führte nur bergab. Wir sprinteten im Salom um die Konkurrenz herum und überquerten tatsächlich in 1:39:53 Hand in Hand die Ziellinie. Wir sind einfach ein Dreamteam!

Jürgen war freilich schon da. Ihn fanden wir im Verpflegungszelt, wo er die knapp sechseinhalb Minuten Vorsprung bereits eifrig zur Nahrungsaufnahme genutzt hatte. Fehlte nur noch Steffen, doch auch er sollte bald kommen. Äußerst knapp hatte er die magische Zwei-Stunden-Grenze verpasst, aber, Steffen, das holst du 2020 locker nach!

So, nach all diesen Erlebnissen, noch dazu bei sommerlichen Wetterbedingungen, muss ich sagen, dass sich meine Einstellung dem Seenlandmarathon als Laufevent gegenüber nicht wirklich geändert hat.

In Zukunft stelle ich mich lieber wieder an den Streckenrand, halte ein Plakat hoch und feuere diejenigen an, welche dem Wettkampf etwas abgewinnen können - zum Beispiel Joachim.

In diesem Sinne bis zum nächsten Jahr!

Eure Elke

14. Opel HAEBERLEN Halbmarathon Füssen am 20.07.2019

Foto: privat

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Fotos: privat; Foto 1 u. 2: laufwochenende-fuessen.de

Eigentlich war der Halbmarathon in Füssen 2019 für mich keine Option. Stattdessen hatte ich geplant, endlich mal wieder beim Metropolmarathon in Fürth über die 21 km am Start zu sein. Bei meinem persönlichen Saisonhöhepunkt wollte ich herausfinden, ob ich an meine vier Jahre alte Bestzeit noch einmal anknüpfen könnte.

An mangelndem Trainingsfleiß sollte es nicht scheitern, dafür an einer banalen Erkältung. Eine gute Woche vor Fürth kratzte der Hals und bescherte dem angestrebten persönlichen Kampf gegen die Uhr ein dickes Fragezeichen. Die Ärztin wollte sich erst kurz vor dem Wochenende festlegen, ob einem Wettkampf nichts im Wege stehen würde, doch das war mir schnell zu unsicher. Und so kam Alternative B ins Spiel, der Halbmarathon in Füssen am 20. Juli. Anke, Holger, Steffen und Peter standen als Teilnehmer bereits fest und nachdem es so kurzfristig noch möglich war, ein Zimmer in derselben Unterkunft zu buchen, vertagte ich Fürth auf 2020 und meldete stattdessen den romantischen Lauf mit Blick auf die Königschlösser. Die neu gewonnene Trainingszeit bis zum Wettkampf nutzte ich auch mal für den ein oder anderen Hügellauf, sollte doch laut Streckenbeschreibung ein Anstieg zu bewältigen sein (der im Video aber recht gemütlich daherkam).

Mit der Anreise am Freitag bescherten wir uns einen kleinen Kurzurlaub. Der Startschuss am Samstag sollte erst um 18 Uhr fallen, Zeit genug also um den Vor- und Nachmittg auf die unterschiedlichste Art und Weise zu nutzen. Steffen entschied sich mit seiner Familie für das klassische Touristenprogramm und wollte Neuschwanstein einen Besuch abstatten - wenigstens von außen. Das von ihm als "Wundermittel" gepriesene und selbst abgefüllte Bergwasser vom Abstieg nach Hohenschwangau hätte er vielleicht besser nicht zu Dopingzwecken missbrauchen sollen. Doch dazu später. Peter, Carmen, Anke, Holger, Sigi und ich entdeckten das "Füssen Outlet Center" für uns und deckten uns mit so wichtigen Mitbringseln wie Wanderhose, Radlhelm oder Sneakers ein. Dann wurde ich schön langsam nervös und machte mich mit Anke und Holger auf den Weg in die Innenstadt zur Startnummernausgabe. Wir ergatterten einen kostenfreien Parkplatz in Startnähe und machten uns mit dem gedopten Steffen, Kathrin und Carolina auf die Suche nach einer läuferfreundlichen Mahlzeit. Vier Sportler, vier Meinungen. Wer verträgt was um welche Uhrzeit mit welchem zeitlichen Abstand zum Start und bei welchen Temperaturen?! Ich ging da mal von mir aus und befand ein Nudelgericht für eine geeignete Mahlzeit, das hatte ich zwei Jahre zuvor in Roth auch so gehandhabt und da musste ich um 16.20 Uhr einen Marathon laufen. Jetzt ging es noch um die Wahl des Lokals und letzten Endes verteilten wir uns auf zwei Restaurants. Dieses Problem war also gelöst - zumindest für den Augenblick.

Pünktlich um 18 Uhr machten wir uns dann bei sommerlichen Temperaturen, gefühlt um die 30 °C, auf die erste von zwei Runden. Durch die Altstadt ging es in etlichen Kurven, vorbei an gut gelaunten Biergartenbesuchern, über Kopfsteinpflaster und durch enge Gassen hinunter zum Lech. Der Satellit schien jetzt schon verwirrt, er machte auf jeden Fall von den Kilometerschildern abweichende Angaben. Egal. An der Straße entlang nach Hohenschwangau bestaunten und beklatschten uns zur Linken die geduldig wartenden Autofahrer und zur Rechten die berühmten Allgäuer Kühe. Kurz darauf wurden wir in den Wald geleitet und der Untergrund gestaltete sich fortan unebener. Die erste Verpflegungsstation versprach nicht nur Erfrischung in Form von kalten Getränken sondern auch durch einen Schwall Wasser ins Gesicht - falls gewünscht. Für die Königschlösser hatte ich keine Zeit, erst auf der zweiten Runde sollte ich einen Blick erhaschen. Irgendwann musste jetzt doch mal der Anstieg kommen. Nicht, dass ich ihn vermisste, aber ich hätte den Berg natürlich gerne schon hinter mir gehabt. Ich verdrängte den Gedanken und tauschte mich mit einem sehr netten Mitstreiter über die Challenge in Roth aus, die wir beide zwei Wochen zuvor erlebt hatten, er als Teilnehmer, ich als Zuschauer. Die ersten Höhenmeter bergan konnten wir dadurch zwar nicht ignorieren, aber zumindest erträglicher gestalten. Schnell brauchten wir die Luft jedoch für ihren eigentlichen Zweck und das Reden gehörte nicht dazu. Es ging bergauf und bergauf, mal steiler, mal flacher, mal um die Kurve mit der Hoffnung, den höchsten Punkt erreicht zu haben und mit der Enttäuschung, dass es danach bergauf weiterging. Wer hatte sich denn diese Streckenführung ausgedacht! Völlig am Ende strebten wir nach Erreichen des Gipfels wieder dem Lech zu und näherten uns der Altstadt von unten. Genau das war der Haken, von unten. Bedeutete es doch, dass da noch ein Anstieg kam, diesmal in Gestalt eines schmalen, steilen Fußwegs, der uns geradewegs ins Zentrum führte. Nun war es nur noch ein Katzensprung, der Zielsprecher war bereits weithin zu hören, natürlich auch unsere Weiherhöfer Fans. Eine letzte 180°-Wende, noch ein paar Meter und es war geschafft - jedenfalls die erste von zwei Runden. Der zweite Teil lässt sich abkürzen, wir liefen die ganze Tortur nochmal. Während Holger voller Bewunderung für die Landschaft den Zauber der romantischen Gegend genoss, kämpfte ich gegen schwere Beine, mangelnde Motivation, die Uhr und zwei Konkurrentinnen - einmal vorbei, lasse ich mich dann doch nicht mehr gerne einholen, ich geb`s zu. Irgendwie biss ich mich durch, überquerte die Ziellinie, diesmal endgültig und fiel fast in Sigis Arme, die ein "Elke-schwitzt-auch-mal-und-hat-einen-roten-Kopf"-Beweisfoto schoss. Dass Steffen mich im Zielkorridor anfeuerte, hätte mich eigentlich stutzig machen sollen, aber dazu war mein Hirn nicht mehr in der Lage. Erst später erfuhr ich, dass ihm sein Magen einen Strich durch das Unterfangen "HM unter zwei Stunden" gemacht hatte. Dopingwasser und Nudeln am Nachmittag, das war dann offensichtlich bei diesen Temperaturen suboptimal für ihn gewesen und so war er schweren Herzens, aber verständlicher-weise nach einer Runde ausgestiegen. Kopf hoch, Steffen, 2020 klappt es bestimmt! 

Es dauerte nicht lange und ein gut aufgelegter Peter erreichte das Ziel, quasi mit Holger im Nacken. Und auch Anke biss sich tapfer durch und machte unser Zielraumfoto komplett.

Bei der anschließenden Siegerehrung im Zelt gab es zur Belohnung für die Strapazen ein Brotkörbchen nebst Brot, Käse und einer Flasche Bier. Außerdem bestand die Chance auf einen der tollen Tombolapreise, welche letzten Endes jedoch allesamt an andere Teilnehmer gingen.

Wir ließen den Abend in unserer Unterkunft angemessen ausklingen und machten uns am darauffolgenden Sonntag auf die Heimreise. Anke, Holger, Sigi und ich bestritten allerdings noch ein anstrengendes Programm. Von Hohenschwangau aus wanderten wir zur Marienbrücke (Fotostopp), dann weiter in den Innenhof von Neuschwanstein (Fotostopp) und anschließend über die Pöllatschlucht (mehrere Fotostopps)  zurück nach Hohenschwangau. Am Hopfensee kehrten wir noch einmal ein und machten uns dann pappsatt auf den Weg zurück in die Heimat.

Fazit: Es war ein sehr schönes, erlebnisreiches Wochenende mit Urlaubscharakter und einem Lauf, den ich als einen meiner härtesten im Gedächtnis behalten werde.

Sollte jetzt jemand Lust auf die 20. Ausgabe der Veranstaltung in 2020 bekommen haben, ich hätte da noch einen übertragbaren Freistart. Losglück :-)

Eure Elke

11. Kärwalauf Oberasbach am 13.07.2019

Foto: privat

Nachdem der Chef im Auftrag von Alfred zum Stadt- und Kärwalauf Oberasbach eingeladen hatte und mich auch mein 30-jähriger Nachbar – der letztes Jahr nen 100 km-Lauf gemacht hat – dazu animiert hatte, hab ich mich zum regionalen Highlight des Laufjahres angemeldet.

2,50 EUR Startgebühr konnte ich noch von meinem Taschengeld unbemerkt auf die Seite schaffen. Bin dann Samstagfrüh mit dem Rad hingefahren, war schon ne Menge los, mitten in den Kärwabuden von Oberasbach war die Anmeldung. Hab meinen Start-Obolus bezahlt, mir mein echt hochwertiges Laufshirt – in der Startgebühr enthalten – entgegengenommen und mich dann ein bisschen umgesehen. Alfred, Alfreds Sohn, Sigi und Elke und Karin sind dann gekommen, nette Gesellschaft gehabt vor dem Lauf. Dieser fand heuer schon zum elften Mal statt, erfreut sich zunehmender Beliebtheit und erreichte mit fast 200 Läuferinnen und Läufern einen neuen Teilnahmerekord.

Ein nicht zu heißer Tag bot ideale Laufbedingungen. Zeitmessung erfolgte über PC, hat gut geklappt. Die Strecke, welche durch den Walter-Weichlein-Weg im Asbachgrund und mitten durch die Kirchweih führte, war im Hauptlauf viermal zu durchlaufen, wobei eine Runde 1,6 km betrug. In der Schülerklasse, die mit 40 Läuferinnen und Läufern sehr gut besetzt war,  musste die Runde einmal durchlaufen werden. Den 1. Platz erreichte Lean Eickhoff  vom TSV Altenberg in 6:36 Minuten. 6 ½ Minuten für 1.600 Meter – tolle Leistung, der Steppke war 9 Jahre alt und läuft nen 4er-Schnitt.

Im Hauptlauf starteten 71 Läuferinnen und Läufer. Es waren einige Quelle-Profis am Start, aber die meisten waren Hobbyläufer. Viele im grünen Kärwalauf-Shirt, blaue Skiclub-Biberttaler, ich in Weiherhof-Rot. Strecke war schön, erst durch den Ort, dann zwischen Wiesen und Äcker mit Blick in die Landschaft, auf Pferde, richtig idyllisch, dann wieder zurück in den Ort und durch die Kärwabuden, wo die zahlreichen Zuschauer eine gute Stimmung machten. Sigi, Elke und Karin (Frau von Alfred) feuerten uns an und fotografierten fleißig. Die erste Runde hatte ich im 4:25er Schnitt zurückgelegt, war ganz erstaunt, hab dann für Runde 2 und 3 doch etwas Gas herausgenommen. Runde 4 war dann wieder schneller, sodass ich insgesamt in 30 Minuten und 29 Sekunden im Ziel war, ein 4:40er Schnitt – war sehr zufrieden. Gewonnen hat übrigens Moritz Luber aus Oberasbach, der für die LAC Quelle Fürth startete, er führte von Anfang an und siegte in 21:43 Minuten. Hat mich irgendwann in der dritten Runde überholt, Profi halt. Jungspund.

Komplettiert wurde die Veranstaltung durch einen Staffellauf, wobei jedes Staffelmitglied je eine Runde laufen musste, und den Windellauf über 600 Meter.

Ich war dann schon überrascht, als Alfred, der abends an der Siegerehrung teilgenommen hat, mir ein Foto von Pokal und Urkunde geschickt hat – hab ich doch tatsächlich die Altersklassenwertung M60 gewonnen, Alfred wurde Dritter, also zwei Weiherhofer auf dem Treppchen.

Fazit: ein schöner, familiärer regionaler Lauf, hat echt Spaß gemacht, vielleicht finden sich im nächsten Jahr mehr Leute vom Lauftreff Weiherhof zum Mitmachen.

Euer Peter

 
 

Mountainman Reit im Winkl XL am 13.07.2019

Fotos: sportograf.com

Last but not least...das eigentliche Highlight für uns in diesem Jahr-der Mountainman!

Mountainman ist eine internationale Trailrunning und Trailhiking Serie.

Für uns kam in diesem Jahr aus terminlichen Gründen nur die Veranstaltung in Reit im Winkl in Frage. Es gab die S-Strecke 10 km, M-Strecke 24 km, L-Strecke 39 Km und die XL-Strecke mit 54 Kilometern und 2230 hm. Klaus meinte, eine Marathondistanz hätte ich ja schon geschafft, also käme nur die XL-Strecke in Frage.

So standen wir also am Morgen des 13.07.2019 um 6 Uhr mit gepacktem Laufrucksack, Stöcken und einigen Hundert anderen Verrückten am Sportplatz in Reit im Winkl, lauschten drei Alphornbläsern, um im Anschluss mit ACDC auf die Strecke geschickt zu werden. Die Stimmung war gut, die Hoffnung mit trockenen Socken anzukommen zerschlug sich allerdings schon nach wenigen Minuten. Die ersten Passagen waren noch gut laufend zu bewältigen, danach ging es recht zügig hoch auf 1200 m und nach einer kleinen Downhill-Passage kam der erste Hammer...ca. 1000 hm auf 6 km - durch strömenden Regen auf matschigem Trail. Klaus musste in seinem Tempo gehen um nicht zu erfrieren - es hatte nur noch ca. 5 Grad bei eisigem Wind! Klatschnass und durchgefroren sah ich ihn beim nächsten Verpflegungspunkt wieder. Dort blieben wir eine Weile (die Zeit war uns egal) und ich dachte wirklich kurz daran, mich abholen zu lassen. Die Überwindung war groß, aber der Stolz auch - also weiter! Es ging ständig rauf und runter, über traumhafte Singletrails, mehrmals über die Grenze nach Österreich und zurück, sodass man den Überblick verlor, wo mein eigentlich gerade ist.

Meine größte Sorge, die Cut-off Zeiten nicht zu schaffen, stellte sich als unbegründet dar und so trudelten wir, nachdem es die letzten 10 km tendenziell bergab ging, nach 11:41:57 (für mich Platz 2 in der AK) im Ziel ein.

Tot aber glücklich und klatschnass genehmigten wir uns gleich mehrere Zielschnapserl, um danach im Hotel ausgiebigst heiß zu duschen.

Fazit: Auf jeden Fall machen wir so etwas noch einmal. Der Wettergott wird schon nicht immer gegen uns sein. Die Veranstaltung war mit viel Liebe perfekt geplant. Überall Bergwacht und die Verpflegung in den Hütten einmalig. Allerdings ist diese Distanz mit ihren Höhenmetern (wir hatten 300m mehr auf der Uhr) schon eine ganz andere Nummer als ein Marathon in der Ebene!

 

Birgit

10. HUK-COBURG Run and Bike-Night Coburg am 29.06.2019

Foto 2: privat; Foto 1 u. 3: runandbike-team.de

Noch sowas, was ich schon immer mal machen wollte...

run and bike.

Ein Marathon, der von einem Läufer und einem Radfahrer absolviert wird, wobei man beliebig oft wechseln kann. Einzige Bedingung, man muss gemeinsam ins Ziel einlaufen. Klingt einfach...wäre es auch, wenn man nicht immer noch Knieprobleme hätte und die Strecke bretteben gewesen wäre.

War sie nämlich mit knapp 600 hm absolut nicht und für mich als leidlich talentierten Mountainbiker waren die zwei Runden horizontal und vertikal, quer durch den Coburger Wald über Grobschotter fast schon die Vorstufe zur Hölle. Immer bedacht darauf, die anderen Läufer nicht über den Haufen zu fahren und den Anschluss an meinen Klausi nicht zu verpassen war es eine immense Herausforderung für mich. Wegen meines Knies musste er statt der Hälfte mindestens 2/3 der Strecke zu Fuß bewältigen - ich andererseits wäre die Berge lieber ohne Fahrrad hochgelaufen, anstatt das Ding hochschieben zu müssen. :))

Dennoch eine wunderschöne, liebevolle und familiäre Veranstaltung. Top-Versorgung alle 5 Kilometer und eine Samba-Trommelgruppe, bei der man viermal vorbeikam, sorgte für Stimmung.

Mit 3:42:24 kamen wir in unserer Wertungsklasse Mixed 95 sogar auf Platz 2!

Fazit: Sowas muss ich unbedingt nochmal machen...allerdings ohne Knieschmerzen und mit einem besseren Mountainbike!

 

Birgit

16. FunRun Südwest Nürnberg am 06.06.2019

Foto: privat

„Wo sind denn unsere Frauen???“ . . .

. . . dachte sich Gerhard im Mai beim Blick auf die Meldeliste für den FunRun 2019 – und er gab die Frage sogleich per Mail an uns weiter. Ich fühlte mich nicht angesprochen, eher übersehen, stand ich doch von Anfang an auf dem Zettel.

Dermaßen motiviert fanden sich aber doch noch drei weitere Damen, die am 6. Juni bei angenehmen Lauftemperaturen die offiziell 9,9 km in Angriff nehmen wollten. Selbstverständlich nebst jeder Menge männlicher Kandidaten vom SV Weiherhof, elf an der Zahl.

Vicky hatte sich ganz spontan am Wettkampftag entschieden, was mich persönlich sehr freute. Schließlich hatten wir schon mehrere FunRuns zusammen bestritten, immer erfolgreich und vor allem mit viel Spaß. Wir einigten uns auf einen „unterhaltsamen“ Lauf mit genügend Luft zum Austausch wichtiger Neuigkeiten, sprich Klatsch und Tratsch. Eine sehr gute Strategie, wie sich im Verlauf des Rennens zeigen sollte. Während unsere schnellen Jungs Tempohärte bewiesen und mit Top-Zeiten ins Ziel kamen, ließen wir Strecke und Teilnehmer etwas länger auf uns wirken und bewunderten unterwegs das ein oder andere Kostüm (das Tütü kratzte allerdings im Schritt, so der Träger desselben), die mitgeführte und weithin hörbare Musik („Ich bin hier der DJ!“) oder aber die stylische Herzchenbrille eines weiteren Teilnehmers. Die Kilometer vergingen diesmal wie im Flug und schneller als erwartet kam schon unser traditioneller „FunRun-Dreamteam-Hand-in-Hand-Zieleinlauf".

Im Minutentakt traf ein SV-Läufer nach dem anderen ein und wir konnten endlich zum eigentlichen Grund für die Teilnahme an dieser wie immer gelungenen Veranstaltung übergehen – dem Sommerfest im Wäldchen, mit Live-Musik, Eis, dem ein oder anderen Spezi und vor allem mit gut gelaunten Gleichgesinnten.

Womit ich nun gar nicht mehr gerechnet hatte, war der einsetzende leichte Nieselregen, der drohte, meine aufwendig getätigten Bemühungen mit Föhn und Bürste wieder zunichte zu machen. Doch die Haare und ich auch trotzten dem Wetter noch eine Weile, während sich unsere Läufer und Fans einer nach dem anderen auf den Nachhauseweg machten. Vicky und ich gaben um kurz vor 21 Uhr ebenfalls auf und verabschiedeten uns von den letzten Recken, Artur, samt Bruder und Kumpel, Steffen und Silvio sowie von Alfreds Rucksack (von seinem Besitzer war nichts zu sehen).

Als Dauer-FunRunner der ersten Stunde (2004) gehört die Veranstaltung für mich schon lange zum freiwilligen Pflichtprogramm und so freue ich mich schon auf 2020, wenn Gerhard sicher keinen Grund hat sich zu fragen:

„Wo sind denn unsere Frauen???“

In diesem Sinne

Eure Elke (vom FunRun-Dreamteam)

13. Metropolmarathon Fürth am 02.06.2019

Foto: sportonline-foto.de

Nachdem Jürgen trotz der frühen Uhrzeit Gefallen an den langen Samstagsläufen gefunden hatte und unsere Stockholm-Marathon-Truppe mit schöner Regelmäßigkeit beim Training begleitete, liebäugelte er letzten Endes mit einem eigenen Marathon-Start im heimischen Fürth. Vom Timing her perfekt, fand doch das Metropol-Laufwochenende zur gleichen Zeit statt wie das Lauf-Event im hohen Norden. Somit brauchte es keinen eigenen Trainingsplan, Jürgen schloss sich einfach den Stockholm-Runners an.

Bestens vorbereitet und hochmotiviert wagte er sich am 2. Juni auf die 42,195-km-Strecke. Die Temperaturen kletterten leider unbarmherzig immer weiter nach oben, doch das konnte Jürgen nicht von einer Top-Zeit abhalten.

Ganz  herzlichen Glückwunsch zum 1. erfolgreich absolvierten Marathon!

Wir dürfen gespannt sein, was für Ziele du dir für 2020 steckst.

Elke

Metropol-3/4-Marathon Fürth am 02.06.2019

Fotos: privat

Wollte ich ja überhaupt nicht mitlaufen, aber Klaus meinte, das passt in die Vorbereitung und da wir die Startplätze geschenkt bekommen hatten, ließ ich mich widerwillig darauf ein.

Heiß war es...ach, das ist noch untertrieben..s...heiß-und das schon morgens um 9 Uhr!!!!

Mein Knie zickte eh schon vom langen Lauf die Woche zuvor, aber eine DNF ist keine Option. Also ließ ich dann doch die Abzweigung für die HM-Wertung links liegen und quälte mich durch die letzte 10 km Runde. Schmerzen, Krämpfe und eine grottige Zeit waren der Lohn der Mühe.

Die 3:08:15 sind nicht der Rede wert , haben mir dennoch den 2. Platz in der Stadtmeisterschaft in der AK eingebracht und selbst Klaus wurde bei den Männern damit noch 3. in seiner AK.

Im Ziel haben wir auch noch Jürgen getroffen, der seinen ersten Marathon gefinished hat.

Birgit

41. Asics Stockholm-Marathon am 01.06.2019

Fotos: privat

Die Highlights des Jahres unseres Lauftreffs sind zweifellos die großen Laufveranstaltungen und ganz besonders natürlich die Marathons. Prag, Kopenhagen, Berlin, Paris, Köln, ... viel haben wir schon gemeinsam gesehen und erlebt und immer gab`s neben dem anstrengenden Teil auch noch manch schönen und erlebnisreichen Tag an den sehr sehenswerten Reisezielen.
Heuer ging's nach Stockholm. Diesmal waren wir mit Kim, Sandra, Anke, Candy und mir eine kleinere Gruppe am Start. Leider mussten diesmal der Chef und sein Stellvertreter verletzungsbedingt ins Publikum wechseln. Mit von der Partie waren wie so oft unsere treuen Fans und Begleiter: Renate, Ronja, Roland, Christiane, Sandra, Armin und Markus. Ihre Präsenz und Anfeuerungsrufe an der Strecke sind DAS Doping, das uns voranbringt!
Nach der Anreise am Freitag, Besuch der Marathonmesse und dem traditionellen Pastaessen beim Italiener am Abend trennte uns nunmehr nur noch "Einmal Schlafen" vom großen Tag. Samstag früh konnte man es, wie viele andere Marathonteilnehmer im Hotel auch, zunächst gemütlich angehen lassen, ausgiebig und überlegt frühstücken, dann entspannt zum Startgelände vor dem Stadion pilgern und letzte Vorbereitungen für den Start um 12:00 Uhr treffen.
Gestartet wurde in Blöcken bei bedecktem Himmel aber allerbester Stimmung. Und auf ging's auf die "Stadtbesichtigung der besonderen Art"! Entlang der vielen schönen Boulevards Stockholms mit Stimmungs-Hotspots ("Heja! Heja! Heja!"), vorbei am Parlament und Königspalast, am Wasser entlang (u. a. Södermalm und Kungsholmen) und am imposanten Rathaus Stockholms.
Auf einer zweiten Runde ging's dann in den "ländlicheren" Teil Stockholms d. h. Djurgården mit Pferderennbahn , Museen, Parkanlage, Wäldchen, Gewässer, um dann über Skansen wieder Kurs auf die Innenstadt zu nehmen.
Die Verpflegung, überhaupt die ganze Organisation ließen kaum Wünsche offen: Alle paar Kilometer gab es die üblichen Getränke, aber auch Traubenzucker, Energy-Riegel, Obst und - das scheint hier DIE Spezialität der Wikinger zu sein - saure Gurken!!!
Vollverpflegung also, nur laufen musste man noch selbst. Dabei stellte sich für mich heraus, dass Stockholm und Umgebung doch etwas hügeliger als gedacht sind. Zum Ende hin einsetzender leichter Regen machte mir etwas zu schaffen. Aber auch hier im Norden gehen 42,195 km mal zu Ende, das Stadion und der Glockenturm kamen in Sichtweite und die Freude auf die finale Stadionrunde mobilisierte nochmal alle Reserven. Und dann: Zieleinlauf ins Stadion, erwartet von jubelnden Menschen und gekrönt vom Empfang unserer Lauftreff-Freunde auf der Tribüne - einfach herrlich ....da weiß man, dass sich die ganzen Mühen im Vorfeld gelohnt haben!
Danach natürlich Partytime und (fast) alles war erlaubt! Da man in Schweden beim Abhalten eines kleinen Sektumtrunkes in öffentlichen Bereichen schnell mit den Hütern der Gesetze Bekanntschaft macht, musste unsere kleine, feierliche Runde unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen im Park zwischen Stadion und Hotel abgehalten werden, was aber der guten Laune in keiner Weise abträglich war.
Wir verbrachten danach noch gemeinsam unvergessliche Tage in dieser schönen Stadt (es wird ja fast nicht dunkel). Unter anderem sahen wir auf einer Schifffahrt die reizvollen Schärengärten, besichtigten die Innenstadt, genossen vom Freilichtmuseum Skansen aus die Ruhe und den Blick auf die Stadt, verbrachten im Kellergewölbe des "Aifur Krog & Bareinen" einen geselligen Abend bei Wikinger- Livemusik und nutzten die verbleibende Zeit noch ausgiebig zum Sightseeing und Shopping.
Am Dienstag hieß es dann Abschied nehmen. Die Läufer und Freunde nahmen das Taxi zum Airport, für mich ging es dann noch weiter  - mit Fahrrad und Zeit auf eine Tour quer durch Schweden.

Hej så länge! Holger

47. GutsMuths-Rennsteiglauf am 18.05.2019

Fotos: privat

Schnell geht anders, schön genau so                   

     

17.05.2019, es ist mal wieder soweit, Rennsteigzeit. Neuer Start, neue Strecke, neues Gefühl im Ziel.

Zum ersten Mal ist Neuhaus am Rennweg mein Startort. Warum? Ich starte beim Marathon und nicht wieder beim Supermarathon. Den kenne und liebe ich. Nun möchte ich wissen, ob auch der Marathon liebenswert sein kann. Eines vorneweg, leicht ist er nicht und das habe ich gespürt, schön und liebenswert auf jeden Fall.                   

Beginnen wir mit dem Vortag. Hier ist alles ein wenig größer als in Eisenach, kein Zelt sondern eine ganze Halle, kein Startbogen sondern ein ganzer Sportplatz mit Bühne. Hier gibt es Rouladen statt Gulasch, Klöße und Blaukraut kommen mir sehr bekannt vor. Es ist einfach lecker. Die Band spielt Schlager und Partymusik. Die Leute machen mit und feiern das Event und ein bisschen auch sich selbst. Sehr sympathisch ist, dass es auch hier keine große Messe und keinen Firlefanz gibt und alles sehr bodenständig ist. Getrunken wird hier sogar noch mehr Bier, als ich das aus Eisenach kenne. Mag daran liegen, dass der Start auch erst um 9:00 Uhr ist. Eine doch sehr angenehme Zeit.

Halb sieben, ich bin wach. Die Sonne scheint und es ist schon recht angenehm. Glück gehabt, die ganze Woche über war das Wetter nicht so toll. Diesmal hatte ich meine eigene Unterkunft dabei und konnte mir Hotel oder Massenunterkunft sparen. In der Sporthalle, wo noch bis nach Mitternacht gefeiert wurde, gibt es seit 6:00 Uhr Frühstück, ich hab mein eigenes dabei. Gegen acht Uhr füllt sich das ganze Areal stark, die Busse aus Schmiedefeld die Hotelgäste aus der Umgebung, auch die Einheimischen treffen ein. Alle wollen rechtzeitig da sein und sich einstimmen auf den schönsten Brauch vor einem Start, den ich bislang erleben durfte. Bis es soweit ist, wird Musik gespielt. Besonders beliebt ist das Rennsteiglied, ein typisches Volkslied, und ich finde es erstaunlich, wie viele tatsächlich mitsingen. Der Höhepunkt vor dem Start ist aber ganz klar der Schneewalzer. Hier ist dann wirklich keiner mehr alleine und wer dachte, er wäre es, den hakt man ein und man schunkelt mit. Eine so schöne Stimmung hatte ich noch bei keinem Lauf vor dem Start erlebt.

Der Lauf startet pünktlich. Es wird ein schöner Lauf, ein anstrengender Lauf sein. Die Strecke beginnt mit einem Anstieg und endet mit einem Anstieg. Und dazwischen? Da geht es auf und ab. Die ersten Kilometer verlaufen auf Asphalt, was auch Sinn macht, da so viele Läufer nicht sofort auf den Rennsteig passen würden, da muss sich das Feld schon erstmal ein wenig entzerren. Um in eine Gruppe zu kommen, welche ein vermeintlich gutes Lauftempo hat, muss man ganz schon drücken, um am Anstieg zu überholen. Und der schnelle Asphalt verleitet auch dazu, zu sehr, wie ich ein ganzes Stück später gemerkt habe. Nach sechs Kilometern geht es runter von der Straße und der schöne Streckenteil beginnt. Ab hier sind nur noch Straßenüberquerungen und Ortsdurchläufe auf Straßen, der Rest ist auf Wegen, bis zum Masserberg. Ab hier wird es dann anspruchsvoll, stellenweise sogar sehr. Der Abstieg ist ein Hohlweg mit vielen Stufen über Wurzeln und Steine. Überholen ist gefährlich und es gibt immer wieder Stürze. Der Weg und das Lauferlebnis sind aber wunderschön, schöner als die Supermarathon Strecke. Und das hilft mir auch, das aufkommende Brennen in den Beinen und die vom groben Untergrund geschundenen Füße zu vergessen. Erstaunlich erschöpft komme ich nach 4:02:45 Std. und damit leider knapp über meinem gesteckten Ziel, an. Auch ein wenig ernüchtert, weil ich gar so geschafft bin und diesmal nur die Medaille mit dem rot-weißen Band erhalte, nicht das mit dem goldenen, und auch kein Finishershirt, das gibt es auch nur für den Supermarathon. Klar, für den Halbmarathoni ist man schon auch wer, aber die Heldenmedaille gibt es nun mal für den Supermarathon und auch diesen Blick der Bewunderung und Anerkennung von den anderen Teilnehmen, zumindest gespürt. Und es ist auch nicht wirklich so, dass man nur den Supermarathonis Respekt zollt, nein hier geht man sehr gut und freundlich miteinander um und jede Leistung wird hoch angesehen. Aber mir fehlt was.

Ist es ein schöner Marathon? Ja, auf jeden Fall. Ist er für einen ersten Marathon geeignet? Ich sehe das nicht so. Komme ich wieder? Vermutlich ja, ich glaube ich möchte mich noch einmal als Held fühlen.

Aber jetzt geh ich erstmal mein Bier holen, dann duschen, dann feiern.

Euer Candy

9. Weltkulturerbelauf Bamberg am 05.05.2019

Fotos: privat

Dieser Lauf stand schon immer ganz oben auf meiner Liste, also konnte mir nichts Besseres passieren, als dass meine Firma die komplette Teilnahme sponserte und sich auch um die Anmeldung kümmerte.

Es waren beste Laufbedingungen, kühl aber trocken. Nach den üblichen Gruppenfotos folgte Carboloading auf Fränkisch, wofür wir Gutscheine in den Startunterlagen vorfanden...“Kneedla mit Soß“, das hatten wir auch noch nicht erlebt :) Klaus hatte sich direkt zwei Portionen geben lassen und auch mir noch ausgeholfen ;)))

Der Start erfolgte ziemlich unkoordiniert, man musste sich selbst einschätzen und positionieren. Wie immer waren dann auch Typen im Weg, die wir nie wieder gesehen haben. Die ersten Kilometer ging es stetig leicht bergauf, raus aus der Stadt und nach ca. 7 Kilometern war es so steil, dass ich sogar gehen musste (so konnte ich wenigstens den tollen Ausblick genießen). Danach ging es nur noch bergab...durch die wunderschöne Altstadt, einen traumhaften Park und wieder in die Stadt. Unglaublich viele Zuschauer säumten die Straßen und verbreiteten eine tolle Stimmung. Meine Laune war bestens, es lief gut...bis zu dem Moment, als es bei Kilometer 19 noch einmal dermaßen steil zum Dom hinaufging und in der Folge genauso steil wieder runter über widerliches Kopfsteinpflaster.

Meine Beine schlackerten wie bei einer Marionette, bei der die Seile an den Beinen abgerissen waren. Entsprechend muss der Zieleinlauf ausgesehen haben :)

Fix und fertig aber glücklich, mit einem über eine Woche anhaltendem Muskelkater, hatten wir mit 1:55:34 unser Ziel von sub 2 Stdn. erreicht.

Fazit: Top-Lauf mit wundervoller, sehr anspruchsvoller Strecke, aber halt nichts für Bestzeitenfanatiker.

Birgit und Klaus

Auch unser Wahl-Fürther Bamberger Candy hatte sich nebst Bruder zu einer Teilnahme in seiner Heimatstadt entschlossen.

Den Bildern nach zu urteilen hatten die beiden ihren Spaß und was man so hört, nutzten sie den Heimvorteil für eine angemessene

After-Run-Party :-)

Herzlichen Glückwunsch an euch alle!

Elke

18. Dreiburgenlandmarathon Thurmansbang am 13.04.2019

Fotos: privat

Auch in diesem Jahr waren wir wieder zahlreich bei unserem Jahresevent, dem Dreiburgenlandmarathon in Thurmansbang im Bayerischen Wald, vertreten. Der Dreiburgenlandmarathon ist eine eher übersichtliche, aber sehr schöne Veranstaltung. Insgesamt sind wir mit 14 Läufern und Walkern angereist. Zudem sind wir von Sigi und Markus kräftig unterstützt worden. Dank Sigi haben wir schöne Fotos von der Zielankunft.  

Der Start war relativ spät, für die 12,45-km-Strecke um 10:30 Uhr und für den Halbmarathon um 11:00 Uhr. Deswegen sind die meisten von uns erst am Wettkampftag eingetroffen. Armin, Renate, Gerhard, Christiane und Roland haben sich allerdings nicht dem Stress des frühen Aufstehens unterzogen und sind schon am Vortag angereist. 

Zum Lauf war das Wetter gut, mit so 5°C vielleicht etwas zu kühl, aber trocken. Allemal besser als die sommerlichen Temperaturen im vergangenen Jahr. 

Auf die 12,45-km-Strecke haben sich Anke, Elke, Heidi und Dirk gemacht und auf die HM-Strecke Kim, Sandra, Candy, Holger und ich. Die Walkingstrecke haben Christiane, Renate, Armin und Roland gemeistert. Unser Chef konnte leider wegen seiner Verletzung nicht mit starten. Ihm wünschen wir, dass er bald wieder sein Training für den Stockholm-Marathon aufnehmen kann. 

Der Streckenverlauf des Dreiburgenlandmarathons ist schon sehr anspruchsvoll. Wenn man vor dem Start den Berg hochschaut, fragt man sich:„Warum tut man sich das an?“ Die richtige Antwort hatte Holger:„Danach fürchtet man nichts mehr.“ Und so ging es auf die Strecke. Zuerst bei gleichem Streckenverlauf für alle Läufer mit einem steilen Anstieg von gut 100 Höhenmetern. Danach musste es natürlich auch mal bergab gehen, aber natürlich steil bergab. Sowohl der 12,45-km-Lauf, als auch der HM zeigten im Streckenverlauf viele Steigungen und teils unwegsames Gelände, das es zu meistern galt. Der HM hatte insgesamt eine Steigung von ca. 400 m und die 12,45-km-Strecke nicht viel weniger. Kurzum: Es wurde dem Läufer alles abverlangt. Alle Läufer und Walker haben sich durchgebissen und sind mit guten Zeiten ins Ziel gekommen. Zudem war es ein anspruchsvolles Training für die Stockholm-Teilnehmer.  

Trotz eines sehr starken Läuferfeldes konnten wir auch in diesem Jahr zwei Pokale holen. Elke, für die schnellste Frau in ihrer Altersklasse (58:26) und Roland, für den ältesten Teilnehmer. Beiden herzlichen Glückwunsch! Den Pokal für das schnellste Team im HM konnten wir leider nicht verteidigen. Das war auch nicht unser primäres Ziel und verkraftbar, weil sich der Pokal nach der Siegerehrung im letzten Jahr sowieso nicht mehr in einem so guten Zustand befand. Nach all den Strapazen haben wir uns dann gemeinsam zuerst im Festzelt gestärkt und unseren Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen.     

Am Abend kam dann wohl der angenehmste Teil der Veranstaltung. Gemeinsames Essen mit Ratschen, Scherzen und alten Storys im Hotel Schürger, dem Veranstalter des Dreiburgenlandmarathons. Besonders hatten es uns hier die Wurzelgetränke angetan. Die riesigen Grillteller sind ebenfalls für hungrige Läufer zu empfehlen. Wobei die Wirtin schier unendliche Geduld und Nachsicht für unsere diversen Wünsche und Scherze bewies. So ging ein schöner Tag für uns gegen Mitternacht zu Ende. Müde vom Laufen am Morgen und Lachen am Abend. Am Sonntagmorgen nach einem reichlichen gemeinsamen Frühstück traten wir die Heimreise an.  

Ich vermute, in Thurmansbang waren wir bestimmt nicht das letzte Mal. 

Euer "Mitläufer" Joachim

Ergebnisse HM

Ergebnisse 12 km

Ergebnisse 5 km Nordic Walking

15. Obermain-Marathon Bad Staffelstein am 07.04.2019

Fotos: privat

Sechs Halbmarathonis aus unterschiedlichen Weiherhofer-Laufvereinen (Lauftreff Weiherhof, SV Weiherhof, Weiherhof Lauftreff, ... - man sieht schon, wenn der Chef nicht anmeldet, funktioniert das nicht, so gab`s auch keine Teilnahme an der Mannschaftswertung, da hier die besten drei Läufer eines Vereins zusammengefasst wurden, und drei mit dem gleichen Vereinsnamen hatten wir nicht ...) machten sich am Sonntag, 7. April, in aller Frühe auf in den Gottesgarten nach Staffelstein. Abfahrt bei Pia für Steffen, Pia und Peter war um 6:20 Uhr terminiert, also kurz nach Mitternacht.

In Staffelstein hatte es bei unserer Ankunft 5 Grad. Ganz schön frisch. In der Mehrzweckhalle haben wir sehr schnell die Startunterlagen für alle bekommen, Anke und Holger sind dann auch bald eingetroffen, vermisst haben wir nur noch Stefan, den haben wir dann aber am Start aufgelesen. 

START ist in der Bischof-von-Dinkel-Straße in Bad Staffelstein. Und wer hat da auf uns gewartet? Die Sonne! Nach dem Startschuss ging es zuerst in Richtung Bahnhof und dann aus dem Ort hinaus in die Landschaft, durch kleine Dörfer, immer mal wieder mit einem schönen Blick auf Kloster Banz, Vierzehnheiligen und den Staffelberg.  Es war inzwischen ziemlich warm geworden, etwas nervig war der starke Wind, vor allem, wenn er von vorne kam, gegen Rückenwind hat man ja nichts einzuwenden als Läufer. Besonders ab Kilometer 15 waren 3 Kilometer gegen den Wind zu laufen - nicht besonders schön.

Die letzten Kilometer wieder durch Staffelstein, an einem malerischen Badesee entlang und dann durch den schönen Kurpark hindurch und an der Obermain-Therme zur Linken, dann direkt ins Bad Staffelsteiner „Stadion“, hier war noch ne 300-Meter-Runde auf der Tartanbahn zu laufen, dann war man endlich im Ziel, die Medaille wurde umgehängt und man konnte sein Weißbier im Obermain-Marathon-Glas genießen. Im Gegensatz zum Marathon (700 Höhenmeter) und der 16-km-Walking-Strecke, die auch nach Kloster Banz raufgeht, ist der Halbmarathon in Staffelstein brettleben. Ich hatte 60 Höhenmeter auf meiner Uhr. Gut gewählt.

Holger hatte die Tempo-Laufschuhe ausgepackt und ist in hervorragenden 1:51:34 ins Ziel gekommen, auch Steffen hat mit 1:59:04 die zwei Stunden-Marke noch deutlich unterboten. Ich selber habe in 2:03:10 gefinished, war zufrieden, da ich zwar lange Läufe trainiert habe, aber keine Hügel- und Tempoläufe machen konnte. Und entspannt ins Ziel kommen ist ja auch was wert. Anke, Pia und Stefan sind ebenfalls gut angekommen (Pia deutlich vor Stefan!!!). Im Ziel dann mit ein oder zwei Bier in der Sonne stehen, die Stimmung genießen und die anderen Läufer ankommen sehen, hat auch was.               

Steffen und ich sind dann direkt heimgefahren, Pia und Stefan haben die Vorzüge der Therme Staffelstein genossen und Holger und Anke haben Kultur (Kloster Banz) und gutes Essen und gutes Bier genossen. So war es für alle ein schöner Tag - nächstes Jahr gerne wieder.

Euer Peter

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